West Highland White Terrier
Zwinger von Breuberg

Elsbeth Kretzer, Welsh-Gestüt Breuberg, 64747 Breuberg

0 6 1 6 5 / 1 7 0 8

    Vor acht Jahren erwarb ich von einem renommierten Züchter einen West Highland White Terrier Welpen., mit dem großen Wunsch eine kleine Hobbyzucht aufzubauen. Viele Monate vorher kreisten meine Gedanken immer wieder um diese Hunderasse, ich informierte mich durch Literatur und Gespräche mit anderen Westibesitzern. Durch die Welpenvermittlungsstelle des Klubs für Terrier erhielt ich Adressen von einigen Züchtern. Nach einigen Telefonaten fand ich meinen Züchter und meine erste Westihündin "Undine vom vorderem Odenwald". Die dort gehaltenen Hunde gefielen mir auf Anhieb, meine tausend Fragen wurden geduldig und freundlich beantwortet. Ich war nun endlich stolzer Besitzer eines West Highland Terriers!!
Inzwischen ist mein Hundebestand auf drei Hündinnen und einen Rüden angewachsen. Die Freude und Begeisterung für diese Hunderasse ist nach wie vor ungebrochen. Mit dieser Seite möchte ich Ihnen eine Kurzinformation über diese liebenswerte, charmante Rasse geben.
Sollten Sie Interesse an einem Westiwelpen haben oder Sie möchten diese Rasse nur einfach näher kennen lernen, so stehe ich Ihnen nach telefonischer Absprache gern jederzeit zur Verfügung, um Ihnen meine Hunde zu zeigen und Ihre Fragen zu beantworten.

Die Kleinen mit dem Großen Charakter
Ursprung u Entwicklung des West Highland White Terriers

    Seit Anfang dieses Jahrhunderts gibt es den West Highland White Terrier - liebevoll Westi genannt - bei uns in Deutschland. Das westliche, schottische Hochland gilt als Ursprungsland für diesen kleinen, weißen Jagdterrier. Seine Entstehung liegt weitgehend im Dunkeln, erste Belege für das Vorkommen eines weißen nieder-läufigen Terriers reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück.

Westi - Steckbrief

Rasse:

Größe:
Gewicht:
Farbe:

Haarkleid:
Charakter:


Gesamtbild:




Geeignet als:

West Highland White Terrier(Westi)
Schulterhöhe 28 - 3O cm
Gewicht 7 bis 8 kg
Rein weiß
Hartes, glattes Deckhaar,kurze und dichte Unterwolle
Temperamentvoll, robust, selbst- bewußt, fröhlich
Bildschöner, kräftiger, muskulöser Hund mit geradem Rücken, hochgestellter Rute, keckem Gesichtsausdruck
Familien- und Kinderhund, und für Leute, die sich viel mit ihm beschäftigen

Da man glaubte, daß weiße Terrier für die Jagd ungeeignet seien, wurden sie aus einem Wurf sonst farbiger Terrier ausgemerzt. Ein Jagdunfall, bei dem Colonel Malcom einen rötlichbraunen Terrier mit einem Fuchs verwechselte und versehentlich erschoß, soll ihn bewogen haben, fortan weiße Hunde

des Cairn Typs zu züchten. Ende des 19. Jahrhunderts fanden die ersten Hundeausstellungen statt, auf denen auch Colonel Malcom seine weißen Terrier präsendierte. Es gelang ihm seine Vorstellungen bei der Erstellung eines Rassestandards maßgeblich einzubringen. Er machte sich auch für den Namen West Highland White Terrier stark.Bald war diese Rasse in ganz Schottland bekannt, nicht zuletzt auch wegen ihrer Unerschrockenheit, der hervorragenden Jagdtauglichkeit und ihres hübschen Aussehens. Im Jahre 19O4 wurde schließlich der West Highland White Terrier Club gegründet. Der Westi gewann in England, Amerika und Skandinavien schnell an Popularität. Heute gehört er weltweit zu den beliebtesten Terrierrassen, in Deutschland begann sein Siegeszug erst spät,

Mitte der 8Oer Jahre. Seit dem erfreut sich der Westi ständig steigender Beliebtheit.

Charakter und besondere Eigenschaften des Westi

    Das Wesen des Westi ist auch heute noch stark von seinem ausgeprägtem Jagdtrieb bestimmt Sein Selbstbewußtsein und Mut ist beeindruckend. Selbst gegen größere Hunderassen weiß er sich zu behaupten, und übernimmt nicht selten in einem Rudel die Führungsposition.Es sind clevere kleine Kerlchen, die ganz sicher nicht das Leben eines verhätschelten Schoßhundes führen möchten. Wer seinen Westi nicht vermenschlicht, sondern ihm ein hundgerechter Rudelführer ist, wird viel Freude an seinen ausgesprochen lernfreudigem Kameraden haben.

Eine ganz große Leidenschaft des Westis ist das Buddeln von Erdlöchern,und planschen in Pfützen. Er liebt es mit seinem Herrchen (Frauchen) durch Feld, Wald und Flur zu streifen, um all die interessanten Gerüche aufnehmen zu können. Er ist ein begeisteter Autofahrer, möchte gern immer dabei sein und aktiv am Leben seiner Familie teilnehmen...Der Westi wartet aber auch geduldig mehrere Stunden ohne zu kläffen auf die Rückkehr seiner Menschen. Dann ist die unbändige Freude über das Wiedersehen unverkennbar. Er hat einen ausgeprägten Spieltrieb und liebt Kinder über alles. Schon wegen seiner Anpassungsfähigkeit und seines ausgeglichenen Wesens eignet sich der Westi gut als Familienhund, er fühlt sich jedoch auch im Singlehaushalt wohl.

Rassestandard

    Der Rassestandard beschreibt Körper und Wesensmerkmale, die ein guter Rassehund aufweisen soll. Er ist damit Maßstab und Richtlinie für die Zucht und das Ausstellungswesen. Er wird im Ursprungsland der Rasse erstellt, und von den Zuchtverbänden als bindende einheitliche Beurteilungskriterien vertreten.

Haltung und Pflege

   &nbspDer Westi ist in seiner Haltung recht anspruchslos.. Er benötigt hochwertiges Futter seiner Größe und seinem Alter entsprechend, frisches Wasser zu freien Verfügung, eine warme Decke, Korb oder Schlafhöhle. Damit der Westi besonders schön zur Geltung kommt, wird er ca. alle 3 Monate getrimmt. Hierbei wird mit einem Trimmesser das Fell gekürzt und ausgedünnt, das lose abgestorbene Haar herausgezogen und die dem Rassestandard typische Form herausgearbeitet. Gewaschen werden soll der Hund nur in Ausnahmefällen, sonst genügt kräftiges Bürsten . Damit er schön weiß aussieht und das Fell sich hart anfühlt kann man ihn gelegentlich mit Schlämmkreide einreiben.Läuft der Westi wenig auf hartem Boden müssen die Krallen ab und zu kontrolliert und gegebenenfalls mit einer Nagelzange gekürzt werden.

Gesundheitsvorsorge

   &nbspWestis aus guter Zucht sind robust und nicht anfällig für Krankheiten. Zur Gesundheitsvorsorge gehören alle für Hunde wichtigen Impfungen (Parvovirose, Leptospirose, Staupe, Hepatitis und Tollwut).Regelmäßige Entwurmungen sind nicht nur für die Gesundheit des Hundes sehr wichtig sondern auch wegen einer möglichen Anssteckungsgefahr für den Menschen unerläßlich.
Durch aufmerksames Beobachten des Hundes, sein Verhalten, seine Freßgewohnheiten, Absatz von Kot und Harn kann man Krankheiten im Frühstadium erkennen u. so zur Gesundung wesentlich beitragen.

hoch runter